Die Sensoren eines Rauchmelders arbeiten nach dem optischen Prinzip, d. h. in der Messkammer werden regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf das Fotoelement treffen.            Bei Raucheintritt in die Rauchmesskammer werden die ausgesendeten Lichtstrahlen durch die Rauchpartikel gestreut und auf das Fotoelement abgelenkt. Das so erkannte Rauchsignal löst den lauten Alarmton aus.
     

Dieses wirkungsvolle optische Messprinzip ermöglicht es, dass ein Rauchmelder zuverlässig im Brandfall warnt. Qualitativ gute Rauchmelder lösen bei geringer Rauchmenge, zum Beispiel von Zigarettenqualm, keinen Alarm aus. Ein Gitter vor der Rauchkammer verhindert das Eindringen von Insekten in die Messkammer und sorgt für einen störungsfreien Betrieb.

 

Die Mindestleistungsmerkmale, die ein Rauchwarnmelder erfüllen muss, sind in der DIN EN 14604 festgelegt:

  • Der Alarmton muss mindestens 85 dB(A) betragen.
     
  • Die Warnmeldung bei Nachlassen der Batterieleistung muss mindestens 30 Tage sichergestellt sein.
     
  • Ein Testknopf zur Funktionsüberprüfung des Meldes ist Voraussetzung.
     
  • Der Rauch sollte von allen Seiten gleich gut in die Rauchmesskammer eindringen können.


Die Feuerwehr empfiehlt den Kauf von VdS-anerkannten Rauchmeldern nach der DIN EN 14604 inkl. Batterien mit einer Lebensdauer von bis zu 10 Jahren.

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