Freie Fahrt für die Feuerwehr!

Die Feuerwehr rückt mit Blaulicht und Martinshorn zu einem Einsatz aus - Menschenleben ist in Gefahr oder es drohen Schäden für Umwelt oder bedeutende Sachwerte. In diesen Situationen geht es sprichwörtlich um jede Sekunde.

Doch allzu häufig wird die Feuerwehr dabei durch falsches Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer behindert. Ob Falschparker, verstellte Rettungswege, blockierte Feuerwehrzufahrten oder zugeparkte Hydranten: Wertvolle Zeit, die Leben retten kann, geht verloren. Nehmen Sie daher die folgenden Hinweise ernst.

 

  • Sofort freie Bahn schaffen, wenn sich ein Einsatzfahrzeug mit Sondersignal nähert.

 

  • Beachten Sie, dass nachdem ein Einsatzfahrzeug eine Kreuzung passiert hat, weitere folgen können.

 

  • Schon bei beginnendem Stau genügend Abstand halten, um zur Seite ausweichen zu können. Frühzeitig eine Rettungsgasse bilden, damit ein Durchkommen für Einsatzfahrzeuge gewährleistet ist.


So bildet man die Rettungsgasse auf mehrspurigen Straßen:

Bei zweispurigen Autobahnen wird die Rettungsgasse zwischen den beiden Fahrspuren gebildet.

Bei dreispurigen Autobahnen wird die Rettungsgasse zwischen der mittleren und der linken Fahrspur gebildet.

 

 

Der Standstreifen muss genau wie die Rettungsgasse freigehalten werden.

  • Umfahren Sie Einsatzstellen nach Möglichkeit weiträumig, um die Anfahrt der Einsatzfahrzeuge nicht zu behindern.

 

 

  • Parken Sie nicht im Parkverbot.

 

  • Parken Sie nicht in Feuerwehrzufahrten oder Feuerwehrausfahrten.

 

  • Parken Sie nicht unmittelbar im Kreuzungs- oder Einmündungsbereich.

 

  • Parken Sie in engen Straßen nicht wechselseitig.

 

  • Parken Sie nicht in zweiter Reihe.

 


Stellen Sie Ihr Fahrzeug niemals verbotswidrig ab, auch wenn Sie nur "eine Minute" weg sind. Eine Minute länger im Feuer oder bei einem Herzinfarkt kann tödlich sein.

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